Archiv der Kategorie: Berater

Die Schwierigkeiten mit der 1-zu-n- Beziehung

Die große Stärke relationaler Datenbanken liegt, wie der Name schon sagt, in der Tatsache, dass man nicht nur Entitäten, sondern auch die Relationen zwischen ihnen verwalten kann, und das auf maximal flexible Art.

So gibt es folgende drei Grundarten von Relationen:

  • 1-zu-1-Beziehung: Jedes Element in Tabelle A steht mit 0 oder genau einem Element in Tabelle B in Beziehung. Strenge Version: genau ein Element, 0 ist verboten.
  • 1-zu-n-Beziehung: Jedes Element in Tabelle A steht mit beliebige vielen Elementen in Tabelle B in Beziehung (0 auch erlaubt). Strenge Version: 0 verboten.
  • m-zu-n-Beziehung: Wie 1-zu-n, jedoch gleichzeitig auch umgekehrt.

In der Praxis des Datenbank-Designs zeigt sich, dass 1-zu-1-Beziehungen relativ selten sind, und 1-zu-n-Beziehungen sind relativ häufig anzutreffen. Allerdings sieht man bei genauerem Hinsehen, dass die angeblichen 1-zu-n-Beziehungen eigentlich gar keine sind, oder genauer gesagt: zwar als solche definiert wurden, aber zweckmäßigerweise hätte man lieber m-zu-n gewählt.

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„Ist doch nur ein Feld mehr…“

Oft werden, quasi nebenbei, scheinbar kleine Anforderungen an die IT herangetragen, die schnell und billig umgesetzt werden sollen. Abgesehen von „offiziellen“ Aspekten wie des Umlaufens eines Anforderungs-Managements, stellen sich diese Änderungen bei genauerem Hinsehen häufig als erheblich größer dar, als sie zunächst erscheinen. Nicht selten sogar zeigt sich, dass sie noch nicht einmal eine wirkliche Verbesserung darstellen (allenfalls im sehr isolierten und kleinen Kontext der Arbeitsabläufe eines einzelnen Endbenutzers), sondern im Gesamtzusammenhang gesehen kontra­produktiv sind.

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„Es muss…“

Kennen Sie das? „Chefin / Kunde, wir haben dies und das in die Wege geleitet, dieses und jenes haben wir schon hingekriegt, und das und das schaffen wir, mit ein bisschen Glück, auch noch. Aber [ das große vorgegebene Ziel, das bis gestern erreicht sein muss ] können wir leider nicht mehr schaffen – nicht zu diesem Termin und zu diesem Budget. Stattdessen könnte ich Ihnen anbieten…“. Chefin / Kunde guckt Sie streng an und sagt: „Es muss aber [Ziel ] bis [Termin ] stehen.“ Punkt. Dann schweigt sie und guckt weiter streng. Sie stehen jetzt unter Druck. Sie erwartet jetzt von Ihnen ein Commitment. Wenn es nicht kommt, dann droht die Höchststrafe, und das heißt, Sie gelten fortan als jemand, der „fantasielos“ ist und „Probleme nicht lösen kann / nicht liefern kann“. Wenn überhaupt, dann brauchen Sie lange, um das wieder los zu werden.

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