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Die ID, die ganze ID und nichts als die ID

Es ist immer sehr gefährlich, sich abfällig über Kollegen zu äußern, noch dazu pauschal, aber in diesem Fall geht es nicht anders. Ich muss mich hier mal aus dem Fenster lehnen:

Ich arbeite seit jeher in der IT. Wie in jedem Fach, so gibt es auch in der IT ein gewisses Grund-Basiswissen der meisten, die sich auf dem Feld tummeln; auch bei denen, die nicht mehr „aktiv“ sind. Einem Krankenhaus-Leiter müssen sie gewisse Grundlagen der Medizin nicht erklären, auch wenn er selbst schon lange nicht mehr selbst operiert. In der IT gibt es dazu Parallelen: Auch denjenigen, die nicht mehr selbst ganz tief in den Gedärmen der Datenbanken oder des Codes arbeiten (was ich selbst übrigens auch selbst nur noch selten mache), müssen Sie im Allgemeinen nicht mehr Grundlagen wie die z.B. die grundlegende Funktionsweise einer relationalen Datenbank erklären.

Umso mehr wundert es mich immer wieder, wie wenig so genannte IT-Experten davon verstehen, was eine ID ist.

Übliche Fehler, die ich immer wieder sehe, sind:

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Die Schwierigkeiten mit der 1-zu-n- Beziehung

Die große Stärke relationaler Datenbanken liegt, wie der Name schon sagt, in der Tatsache, dass man nicht nur Entitäten, sondern auch die Relationen zwischen ihnen verwalten kann, und das auf maximal flexible Art.

So gibt es folgende drei Grundarten von Relationen:

  • 1-zu-1-Beziehung: Jedes Element in Tabelle A steht mit 0 oder genau einem Element in Tabelle B in Beziehung. Strenge Version: genau ein Element, 0 ist verboten.
  • 1-zu-n-Beziehung: Jedes Element in Tabelle A steht mit beliebige vielen Elementen in Tabelle B in Beziehung (0 auch erlaubt). Strenge Version: 0 verboten.
  • m-zu-n-Beziehung: Wie 1-zu-n, jedoch gleichzeitig auch umgekehrt.

In der Praxis des Datenbank-Designs zeigt sich, dass 1-zu-1-Beziehungen relativ selten sind, und 1-zu-n-Beziehungen sind relativ häufig anzutreffen. Allerdings sieht man bei genauerem Hinsehen, dass die angeblichen 1-zu-n-Beziehungen eigentlich gar keine sind, oder genauer gesagt: zwar als solche definiert wurden, aber zweckmäßigerweise hätte man lieber m-zu-n gewählt.

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