Pramatisch, realistisch, kompromissbereit (5/5)


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Schluss

Lassen Sie uns hier wieder zum Gedanken vom ersten Teil zurück kommen: Es kommt immer auch darauf an, wer Pragmatismus, Realismus und Kompromissbereitschaft einfordert und in welcher Situation. Und das Ganze ist natürlich auch keine Einbahnstraße, d.h. es kommt auch immer darauf an, was das für die anderen bedeutet.

Echter Pragmatismus, echter Realismus, echte Kompromissbereitschaft sind wichtig. Die falschem Varianten, denen wir sehr häufig begegnen, sind zu enttarnen. Und die echten sind wohldosiert einzusetzen, denn man kann es auch übertreiben.

Sind Sie d’accord?

Wenn ja, dann bleibt aus meiner Sicht eigentlich nur noch die Angst davor, als „unprofessionell“, „nicht teamfähig“, „schwierig“ oder sonstwas abgestempelt zu werden. Das kann in der Tat sehr leicht passieren – ist mir auch häufig genug passiert, wie Sie sich inzwischen ja denken können (ich habe es ja schon im letzen Teil angedeutet), und auch ich habe das nicht jedes Mal einfach so weg gesteckt. Das kann manchmal ganz schön heftig sein, wenn man auf diese Weise manipuliert und diffamiert wird – das kennen Sie doch auch, oder?

Aber who cares?! Wollen wir als professionell usw. gelten, oder wollen wir etwas erreichen?