Die Schwierigkeiten mit der 1-zu-n- Beziehung

Die große Stärke relationaler Datenbanken liegt, wie der Name schon sagt, in der Tatsache, dass man nicht nur Entitäten, sondern auch die Relationen zwischen ihnen verwalten kann, und das auf maximal flexible Art.

So gibt es folgende drei Grundarten von Relationen:

  • 1-zu-1-Beziehung: Jedes Element in Tabelle A steht mit 0 oder genau einem Element in Tabelle B in Beziehung. Strenge Version: genau ein Element, 0 ist verboten.
  • 1-zu-n-Beziehung: Jedes Element in Tabelle A steht mit beliebige vielen Elementen in Tabelle B in Beziehung (0 auch erlaubt). Strenge Version: 0 verboten.
  • m-zu-n-Beziehung: Wie 1-zu-n, jedoch gleichzeitig auch umgekehrt.

In der Praxis des Datenbank-Designs zeigt sich, dass 1-zu-1-Beziehungen relativ selten sind, und 1-zu-n-Beziehungen sind relativ häufig anzutreffen. Allerdings sieht man bei genauerem Hinsehen, dass die angeblichen 1-zu-n-Beziehungen eigentlich gar keine sind, oder genauer gesagt: zwar als solche definiert wurden, aber zweckmäßigerweise hätte man lieber m-zu-n gewählt.

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